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Welches Benzin für einen Laubbläser?

Flymo LaubsaugerLaubbläser und Labsauger, die mit Benzin betrieben werden, erfreuen sich einer ungemein großen Beliebtheit. Dies lässt sich denkbar einfach erklären. Immerhin profitieren Sie bei diesen Geräten von einem ausgesprochen großen Aktions- und Bewegungsradius. Da die Laubbläser ohne Strom aus der Steckdose und somit auch ohne ein lästiges Kabel auskommen, können Sie sich im Garten und auf der Terrasse komplett frei bewegen. Laubbläser mit einem Benzinmotor sind nicht nur besonders leistungsstark, sondern der Benzinantrieb sorgt auch dafür, dass Sie sich auf eine besonders lange Laufzeit freuen können. Ob Sie nun ein Gerät der Marke Einhell, Gardena, Makita oder Bosch nutzen, auf jeden Fall sollten Sie sicherstellen, dass Sie sich für das korrekte Kraftstoff-Gemisch entscheiden. Nur dann können Sie sich schließlich sicher sein, dass Ihr Laubsauger Ihnen die gewünschte Power sowie eine ausgesprochen lange Lebensdauer in Aussicht stellen kann.

Laubbläser mit Benzin oder Strom?

Welches Benzin für einen Laubbläser?Auch wenn Laubbläser mit Akku ebenfalls ohne ein Kabel auskommen und Ihnen somit einen großen Bewegungsradius einräumen, gibt es dennoch handfeste Argumente, die für einen Laubsauger mit Benzin sprechen. Gerade aus dem Profi-Bereich sind diese Geräte schlichtweg nicht mehr wegzudenken.

Bevor wir im weiteren Verlauf darauf eingehen, welche Kraftstoffart Sie für Ihren Laubbläser verwenden sollten, möchten wir die Pros und Contras dieser Art von Laubbläsern zunächst einmal näher beleuchten.

Vor- und Nachteile eines Benzin Laubbläsers

  • ein Laubbläser mit Benzin ist unglaublich effizient
  • Sie können diesen Laubbläser schnell wieder auftanken, während Sie bei einem Modell mit Akku die Ladezeiten abwarten müssen
  • keine Bewegungseinschränkungen
  • mehr Power als ein Modell mit Akku
  • lange Nutzungsdauer
  • auch für den professionellen Einsatz hervorragend geeignet
  • recht hohe Betriebskosten
  • Sie müssen Benzin in den Laubbläser einfüllen (die ist aufwendiger, als wenn Sie einfach nur einen Akku aufladen müssen)
  • recht laut
  • nicht die umweltfreundlichste Variante
  • eventuell müssen Sie das Motoröl- und Benzingemisch selbst anmischen

Achtung: Da Laubbläser mit einem Benzinmotor recht laut sind, tun Sie gut daran, wenn Sie einen Gehörschutz tragen, während Sie mit dieser Art von Gartengerät arbeiten. Darüber hinaus sollten Sie die gängigen Ruhezeiten bedenken und nicht gerade dann mit Ihrem Laubbläser hantieren, wenn Ihre Nachbarn gerade einen Mittagsschlaf machen. Sonst wird der nachbarschaftliche Frieden schnell empfindlich gestört.

Welches Kraftstoffgemisch wird für Ihren Laubbläser benötigt?

Expertentipp: Auch wenn wir Ihnen an dieser Stelle möglichst viele praktische Hilfestellungen mit auf den Weg geben können, bitten wir Sie darum, ein ganz genaues Auge auf die Bedienungsanleitung Ihres Laubsaugers zu werfen. Dort sollte im Detail erklärt werden, welches Kraftstoffgemisch benötigt wird. Gehen Sie lieber auf Nummer sicher, um Ihren Laubbläser oder Laubsauger nicht nur die falsche Kraftstoffart zu beschädigen.

Wenn Sie Ihren Laubbläser mit Benzinmotor nun in Betrieb nehmen wollen, sollten Sie bedenken, dass nicht allein Benzin in das Gerät gefüllt werden sollte. Damit der Motor wie gewünscht läuft und Ihnen eine hervorragende Performance liefern kann, wird vielmehr eine Mischung aus Benzin sowie aus einem hochwertigen Motoröl benötigt. Somit wird der Motor gleichzeitig auch geschmiert.

Selbstverständlich sollten Sie auf gar keinen Fall am falschen Ende sparen. Denn der Motor kann nur einwandfrei und über einem möglichst langen Zeitraum hinweg funktionieren, wenn Sie sich für ein hochwertiges Öl sowie auch für einen hochwertigen Kraftstoff entscheiden. Sofern Sie sich nicht an die Vorgaben des Herstellers halten und zum Beispiel von dem Mischverhältnis abweichen oder gar den falschen Kraftstoff verwenden, kann dies zu den folgenden Schäden an Ihrem Laubbläser führen:

  • ein hoher Verschleiß
  • Schäden am Triebwerk
  • Beschädigung des Kolbenfressers

Wenn Sie nun ganz genau wissen wollen, welche Mischverhältnisse in der Regel empfohlen werden, lohnt ein Blick auf die nachfolgende Tabelle. Denken Sie dabei unbedingt daran, dass es sich lediglich um eine allgemeine Empfehlung handelt. Welches Mischverhältnis für Ihr spezielles Gerät ideal ist, gilt es daher im Einzelfall zu überprüfen.

Gängiges Mischverhältnis Erklärung
1:50 Je 1 Teil Öl auf 50 Teile Benzin
1:25 Je 1 Teil Öl auf 25 Teile Benzin

In der Praxis kann dies zum Beispiel bedeuten, dass Sie eine Kombination von fünf Litern Benzin und 0,1 Litern Zweitaktöl verwenden. Dies entspricht einem Mischverhältnis von 1:50. Bei einem Mischverhältnis von 1:25 würden Sie hingegen 0,1 Liter Öl auf 2,5 Liter Benzin oder 0,2 Liter Öl auf fünf Liter Benzin verwenden.

Tipps zur Benzin- und Motorölwahl

Bei der Wahl des passenden Benzins sollten Sie darauf achten, dass die Sorte, für die Sie sich letztendlich entscheiden, eine Oktanzahl von Mindestens 90 ROZ vorweisen kann. Selbstverständlich sollten Sie nur hochwertiges Markenbenzin nutzen. Da Benzin die Umwelt belastet, sollten Sie darüber hinaus darüber nachdenken, bleifreies Benzin zusammen mit Ihrem Laubbläser einzusetzen. Dies ist nicht nur für die Umwelt von Vorteil. Vielmehr kann auch Ihre Gesundheit davon profitieren, da Ihr Laubbläser mit Benzinmotor somit weniger schädliche Abgase von sich gibt, als es ein Gerät tun würde, welches mit Benzin, welches Blei enthält, betrieben wird.

Sofern Sie sich für eine Gartenmaschine entschieden haben, die über einen Abgaskatalysator verfügt, ist die Verwendung von bleifreiem Benzin sogar ein absolutes Muss. Nur dann kann der Katalysator die versprochene Leistung erbringen. Würden Sie bei solch einem Gartengerät Benzin mit Blei verwenden, so könnte dies den Katalysator sogar empfindlich beschädigen.

Tipp: Wer am falschen Ende spart, zahlt am Ende somit teuer drauf, wenn der eigene Laubbläser am Ende doch kaputt gegangen ist.

Auch beim Motoröl sollten Sie von einer minderwertigen Variante unbedingt Abstand nehmen. Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass Sie sich für ein Öl mit der TC-Klassifikation entscheiden. Mitunter bieten die Hersteller der verschiedenen Gartengeräte sogar ihre eigenen Motorölsorten an. Sofern Sie die Möglichkeit haben, auf solch ein Öl zurückzugreifen, empfiehlt sich dies. Denn diese Öle wurden von den Herstellern speziell auf die Motoren ihrer Gartengeräte abgestimmt, um so eine besonders hohe Motorlebensdauer erreichen zu können.

Wenn Sie sich hingegen für ein Motoröl entscheiden, welches nachweislich von minderer Qualität ist, müssen Sie sich auf die nachfolgenden Konsequenzen einstellen:

  • Beschädigung der Dichtringe
  • Beschädigte Leitungen
  • Schaden am Motor
  • Schädigung des Kraftstofftanks

Tipp: Bei einigen Geräten müssen Benzin und Öl in ein und denselben Behälter gefüllt werden. In diesem Fall tun Sie gut daran, gleich auf ein fertiges Gemisch zurückzugreifen. Wenn Sie den Mix selbst anmischen wollen, sollten Sie besonders vorsichtig vorgehen und Handschuhe sowie alte Kleidung tragen. Wenn Benzin oder Öl daneben gehen, sorgt dies schließlich nicht nur für einen unangenehmen Geruch. Vielmehr lassen sich diese Flecken auch nur äußerst schwer entfernen. Selbst wenn für ein fertiges Gemisch zum Teil ein Aufpreis fällig wird, lohnt sich diese Investition durchaus. Denn somit ersparen Sie sich jede Menge Drecksarbeit.

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