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Laubsauger Kaufberatung – auf diese Kriterien ist zu achten

Stihl LaubsaugerGeht es im Herbst darum, das Laub auf der Wiese loszuwerden, haben Sie zwei Optionen. Entweder Sie bewaffnen sich mit Harke und Schaufel oder Sie verwenden einen Laubsauger. Beides verrichtet zuverlässige Dienste, wobei gerade der Einsatz einer Harke eher schweißtreibend ist. Deutlich mehr Komfort verspricht hier der Laubsauger. Das handliche Gerät sorgt dafür, dass Sie nicht Blatt für Blatt mit der Harke bewegen müssen, sondern es an Ort und Stelle einfach aufsaugen. Dabei kann der Laubsauger nicht nur im Garten eingesetzt werden, sondern bietet sich ebenso für die sichere Anwendung auf Gehwegen an. Laubsauger gibt es im Onlinehandel, aber auch im Baumarkt Ihres Vertrauens in großer Auswahl. Wir zeigen Ihnen in diesem Ratgeber, wie Sie den idealen Laubsauger für Ihren Bedarf finden und worauf Sie beim Kauf besonders eingehen müssen.

Typ im Vergleich: Laubsauger Arten bieten verschiedene Vor- und Nachteile

Laubsauger Kaufberatung - auf diese Kriterien ist zu achtenWenn Sie auf einen guten Laubsauger zurückgreifen möchten, steht zunächst die Frage im Raum, welche Laubsauger Art für Sie infrage kommt. Diese Frage beantworten Sie am einfachsten, wenn Sie die Gartengröße berücksichtigen. Kleine Gärten können Sie sicherlich noch bevorzugt mit einem Akku-Laubsauger behandeln, auf einem großen Grundstück stoßen Sie hier aber an Ihre Grenzen und haben nicht mehr ausreichend Sicherheit.

Grundsätzlich werden drei Typen der Laubsauger unterschieden. Wir möchten Ihnen zeigen, welche das sind.

Laubsauger mit einem Elektroantrieb

Diese Laubsauger sind mittlerweile sehr beliebt und kommen in vielen Gärten zum Einsatz. Sie sind in der Bedienung komfortabler als beispielsweise ein Modell, das mit Benzin arbeitet. Oftmals sind die elektrischen Laubsauger auch nicht ganz so laut. Über ein Kabel werden sie direkt an das Stromnetz angeboten. Sie bekommen den elektrischen Laubsauger schon relativ günstig. Ob dieses Modell für einen großen Garten aber wirklich die richtige Wahl ist, ist mehr als fraglich. Grundsätzlich schränkt Sie nämlich die Kabellänge durchaus ein, sodass Sie hier auf ein Verlängerungskabel angewiesen sind. Bei der Arbeit mit dem Laubsauger müssen Sie dann immer darauf achten, dass Sie das Kabel nicht beschädigen.

Wir fassen die Vor- und Nachteile in der folgenden Tabelle für Sie zusammen:

Vor- und Nachteile eines Akku Laubsaugers

  • angenehm leise
  • leicht zu bedienen
  • für kleine bis mittelgroße Gärten bestens geeignet
  • komfortable Nutzung
  • Saugleistung bleibt hinter Modellen mit Benzin zurück
  • Kabel kann stören während der Arbeit

Laubsauger mit Benzin

Für einen großen Garten gibt es eigentlich nur einen Laubsauger: das Modell mit Benzin. Die benzinbetriebenen Laubsauger sind komfortabel einsetzbar, vielseitig nutzbar und haben eine hohe Leistung. Daher erreichen Sie mit den Geräten auch zügig überzeugende Ergebnisse. Die Hersteller statten diese Geräte in der Regel mit deutlich mehr Leistung aus als es beispielsweise bei einem Elektromodell der Fall ist. Das hat aber auch den Nachteil, dass er deutlich lauter ist als die anderen Modelle. Darüber hinaus ist der Laubsauger nicht besonders nachhaltig. Benzin wird hier für den Laubsauger verbrannt, wodurch Abgase entstehen. Diese Abgase belasten natürlich auch die Umwelt.

Auch hier finden Sie in der Tabelle noch einmal die Vor- und Nachteil des Benzin-Laubsaugers:

Vor- und Nachteile eines Benzin Laubsaugers

  • extrem leistungsstark
  • arbeitet kabellos und damit besonders flexibel
  • einfache Handhabung
  • bestens für große Grundstücke geeignet
  • sehr laut
  • bei der Nutzung entstehen umweltbelastende Abgase

Der Laubsauger mit Akku

Als dritte Ausführung hat sich der Laubsauger mit Akku etabliert. Auch hier arbeitet im Inneren ein kleiner Elektromotor. Dieser muss aber nicht direkt an den Stromanschluss angebunden werden, sondern wird durch die integrierten Akkus mit der nötigen Energie versorgt. Die Akkus sind bei diesen Geräten aber Fluch und Segen zugleich. Sicherlich sorgen sie für Unabhängigkeit, denn Sie müssen hier nicht auf ein Kabel achten, doch das geht auch mit Nachteilen bei der Leistung einher. Die meisten akkubetriebenen Laubsauger haben nur eine sehr überschaubare Leistung. Deswegen kommen sie in erster Linie nur für kleine Geräte infrage. In großen Gärten sind sie dagegen ungeeignet. Bislang haben die Hersteller auch bei der Akkulaufzeit noch keine großen Durchbrüche feiern können. Sie bewegen sich gerade einmal zwischen 10 und 15 Minuten.

Tipp: Wenn Sie also die Einsatzdauer erhöhen möchten, brauchen Sie unweigerlich einen Ersatzakku.

Vor- und Nachteile eines Akku Laubsaugers

  • einfache Anwendung
  • flexibel da kabellose Bedienung
  • gut für kleine Gärten geeignet
  • auf Gehwegen flexibel nutzbar
  • angenehm leise
  • sehr umweltfreundlich
  • geringe Akkulaufzeit von 10 bis 15 Minuten
  • Leistung ist eher gering

TIPP: Den Laubsauger-Typ sollten Sie einfach immer nach Ihrem persönlichen Bedarf auswählen. Hier sind Gartengröße und eventuell vorhandene Stromanschlüsse vorhanden.

Die Leistung im Blick behalten

Beim Laubsauger wird die Bedeutung der Leistung gern unterschätzt. Hierbei handelt es sich aber um einen Trugschluss, denn wichtig ist vor allem, dass diese an die Gartengröße und damit eben auch an den Einsatzbereich angepasst ist.

Die Leistung sorgt vor allem bei zwei Aspekten für Klarheit:

  1. Wie schnell und komfortabel können Sie größere Laubmengen entfernen?
  2. Lässt sich nasses Laub problemlos mit dem Laubsauger beseitigen?

Wenn Sie sich für ein leistungsschwächeres Gerät entscheiden, hat das zwar meistens den Vorteil, dass Sie einen recht leisen Laubsauger haben, doch schon bei nassem Laub stoßen Sie an Ihre Grenzen. Entscheiden Sie sich also für einen Laubsauger, der je Stunde eine Leistung von rund 650 m³ angibt, sollten Sie sich auf trockenes Laub und eine kleine Gartenfläche beschränken. Haben Sie dagegen einen größeren Garten und möchten Sie hier langfristig flexibel und für alle Arbeiten gewappnet sein, muss der Fokus auf Geräten mit bis zu 1000 m³ Saugleistung je Stunde liegen.

Beachten Sie bei der Suche nach einem geeigneten Laubsauger folgendes:

Elektrogeräte Benzinbetriebene Geräte
Elektro-Laubsauger haben grundsätzlich eine geringere Saugleistung als die benzinbetriebenen Modelle, wobei die Akku-Ausführungen hier das Schlusslicht bilden. Beim Elektro-Laubsauger wird die Leistung übrigens immer in Watt angegeben. Laubsauger, die mit Benzin arbeiten, sind extrem leistungsstark und können große Mengen Laub bewegen. Hier wird die Leistung immer in kW angegeben.

Der Umweltaspekt: Hier haben Stromer klar die Nase vorn

Ist Ihnen bei der Nutzung eines Laubsaugers wichtig, dass die Umwelt nicht zu stark belastet wird, müssen Sie natürlich auch die Nachhaltigkeit im Blick behalten. Hier gibt es verschiedene Aspekte zu bedenken. Zusammengefasst lässt sich aber sagen, dass die Laubsauger, die mit Strom angetrieben werden, hier grundsätzlich die Nase vorn haben. Immer wenn Benzin als Kraftstoff eingesetzt wird, entstehen bei der Verbrennung Abgase. Diese Abgase sind für die Umwelt natürlich eine nicht zu unterschätzende Belastung.

Akku- und Elektro-Laubsauger werden dagegen mit Strom angetrieben. Wer hier  besonders nachhaltig und umweltfreundlich arbeiten möchte, sollte den Strom noch aus erneuerbaren Energiequellen beziehen.

Ausstattung: So erkennen Sie einen guten Laubsauger

Ein Punkt, der gern vergessen wird, ist die Ausstattung. Die Hersteller versuchen gerade über diese sich von der Konkurrenz abzuheben und setzen daher auf Details.

Wir fassen wichtige Ausstattungsmerkmale in der anschließenden Tabelle für Sie noch einmal zusammen:

Kriterium Hinweise
Fangsack Mit einem Laubsauger saugen Sie das Laub direkt auf. Es wird in einem sogenannten Fangsack gesammelt. Der Fangsack wird in verschiedenen Größen am Laubsauger eingesetzt. Brauchen Sie den Laubsauger nur für den Vorgarten, ist es sicherlich vollkommen ausreichend, wenn Sie ein Modell mit 40 Litern Fassungsvermögen haben. Anders ist es bei einem großen Garten. Hier sollte ein Fassungsvermögen von wenigstens 60 Litern vorhanden sein.
Häckseln Die Hersteller setzen alles daran, den Komfort der Laubsauger nachhaltig zu erhöhen. Mit Geräten, die eine Häckselfunktion aufweisen, ist das mittlerweile möglich. Das Laub wird hier nach dem Aufsaugen gehäckselt. Dadurch passt natürlich auch deutlich mehr Laub in den Fangsack, was Ihnen wiederum Flexibilität bei der Nutzung einräumt.
Ergonomie Natürlich ist es mit einem Laubsauger komfortabler, das Laub aus dem Garten zu verbannen als mit der Harke. Doch unterschätzen Sie diese Geräte nicht. Achten Sie unbedingt auf eine ergonomische Ausstattung, sodass Sie den Laubsauger einfach von A nach B tragen können. Die Griffe sollten gut und sicher in der Hand liegen.
Material Natürlich ist das Material immer ein wichtiges Kaufmerkmal, das Sie auch nicht unterschätzen sollten. Geräte von bekannten Herstellern legen hier die Messlatte sehr hoch, sodass Sie in jedem Fall billige Verarbeitungen erkennen. Vor allem wenn das Plastik brüchig ist und die Kanten scharf sind, sollten Sie von dem Laubsauger absehen und sich für ein anderes Modell entscheiden.

Wie laut darf der Laubsauger sein?

Ein Punkt, der beim Kauf noch immer gern unterschätzt wird, ist die Lautstärke. Der Laubsauger gehört ohne Frage zu den Geräten, die man als sehr laut bezeichnen kann. Nicht zuletzt deswegen können Sie auch bei Ihren Nachbarn nicht auf Jubelstürme hoffen, wenn Sie sich für ein solches Gartengerät entscheiden. Doch wie laut sollte denn nun der Laubsauger höchstens ein?

Also grundsätzlich gilt:

  • Laubsauger mit Elektromotor sind immer leiser als die benzinbetriebenen Modelle.
  • Benzinbetriebene Laubsauger erzeugen meistens einen höheren Schallpegel.

Bei einem Laubsauger kann man im Grunde nie von wirklich leise sprechen. Es gibt aber Laubsauger, die zumindest für Ihre Nachbarn und Sie erträglich sind. In diesem Fall sollte der Schallpegel von 83 dB aber nicht überschritten werden.

TIPP: Für Sie ist die Lärmbelastung bei einem Laubsauger natürlich am höchsten. Achten Sie darauf, dass Sie immer Ohrenschützer tragen.

Ein Punkt, der natürlich auch über den Kauf entscheidet, ist der Preis. Hier gibt es enorme Unterschiede. Markengeräte werden grundsätzlich ein wenig teurer angeboten. Elektromodelle gibt es im Baumarkt schon für rund 40 Euro. Die Preise reichen aber bis weit über 100 Euro. Doch gerade wenn Sie den Laubsauger regelmäßig verwenden möchten, kann es sich lohnen, wenn Sie auf einen Laubsauger zurückgreifen, der ein wenig teurer ist, dafür aber eine höhere Qualität bietet.

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