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Mögliche Gefahren beim Arbeiten mit einem Laubsauger

Der Laubsauger – auch als Laubbläser oder 2-in-1-Gerät aus beiden erhältlich – gilt als sehr nützliches Gartengerät für alle, die sich das Laub-Aufsammeln etwas einfacher machen wollen. Ob dieser das Laub nur zur Seite pustet und damit Wege und Straßen sicherer macht oder es in einem Auffangsack gleich zum Entsorgen mit aufsammelt, die Arbeit mit einem Laubsauger erleichtert vielen Nutzern die Laubbeseitigung und ist daher auch bei der Instandhaltung von öffentlichen Plätzen mehr als willkommen. Doch die Arbeit mit einem Laubsauger ist alles andere, als ungefährlich: Hin und wieder können bei Unachtsamkeit, aber auch trotz größter Vorsicht Gefahren auftreten. Worum es sich dabei handelt und wie man Verletzungen oder Unfällen bei der Arbeit mit Laubsaugern vorbeugt, verraten wir nachfolgend.

Die Vor- und Nachteile der Laubsauger und Laubbläser

Ganz klar ist: Die Arbeit mit einem Laubsauger erspart einem im eigenen Garten viel Mühe und Zeit. Besonders bei größeren Grundstücken oder öffentlichen Anlagen macht sich dies bemerkbar. Zum Einen ist das Zusammerechen und –Fegen des Laubes mit Handgeräten nicht mehr notwendig, zum Anderen wird der Rücken durch die weniger mühevolle Arbeit mit Elektro- oder Benzin-Laubsauger geschont. Sie geht deutlich schneller voran und erlaubt es daher, auch größere Grundstücke ordentlich und winterfest zu machen, ohne einen kompletten Tag Zeit zu investieren. Verwendet man einen Laubsauger mit Auffangsack, wird das Laub nicht nur zur Seite geschoben, sondern auch aufgelesen: Ein integrierter Häcksler macht das Blattwerk Kompost-bereit und sammelt dieses im angefügten Behälter so auf, dass es direkt in den Kompost entleert werden kann. Doch welche Nachteile treten bei der Arbeit mit einem Laubsauger auf – und mit welchen Gefahren ist dabei sogar zu rechnen?

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Vor- und Nachteile eines Laubsaugers oder Laubbläsers

  • räumt Laub schnell aus dem Weg, sodass Flächen weniger rutschig erscheinen und ungefährlicher werden
  • pustet auch anderen Gartenabfall zur Seite oder sammelt diesen auf
  • je nach Gerät wird Laub sofort zerkleinert und aufgefangen
  • kein mühevolles Kehren oder Rechen mehr notwendig
  • ideal für die Bearbeitung größerer Grundstücke
  • je nach Gerät laute Arbeitsweise, die das Gehör schädigen kann
  • durch Flugkraft kleinerer Objekte können Verletzungen entstehen
  • Kleintiere sind durch Laubsauger und Laubbläser gefährdet

Wie Sie sehen können, gelten Laubsauger und –Bläser nicht umsonst als praktische Gartenhelfer, die in keinem großen Gartenschuppen fehlen dürfen. Damit Sie die Vorzüge der Geräte jedoch voll und ganz auskosten können und bei der Arbeit keinen Gefahren ausgesetzt sind, gilt es, möglichen Gefahren von Anfang an vorzubeugen. Wie Sie das machen, verraten wir Ihnen weiter unten.

Laubbläser und –Sauger schaden dem Gehör

Zugegeben, die meisten elektrischen oder benzinbetriebenen Gartengeräte zeichnen sich durch eine laute Arbeitsweise aus, die den Nutzer selbst und auch Nachbarn stören kann. Laubsauger und Laubbläser jedoch können ganz nach Art des Gerätes bis zu 110 Dezibel Arbeitslautstärke erreichen und damit das Gehör schädigen – dies findet nämlich bereits ab 85 Dezibel Arbeitslautstärke statt. Nicht umsonst ist das Arbeiten mit Laubsaugern auch nur werktags zu den üblichen Arbeitszeiten erlaubt. Am meisten trifft die Arbeitslautstärke natürlich Sie als Nutzer selbst, da Sie das Gerät nah am Körper tragen. Verwenden Sie daher stets einen guten Gehörschutz und vergessen Sie nie, diesen bei der Arbeit aufzusetzen. Schon wenige Minuten reichen ansonsten aus, um das Gehör durch die Lautstärke Ihres Gartengerätes zu beeinträchtigen.

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Unser Tipp: Wählen Sie schon beim Kauf einen Laubsauger aus, der durch eine leise Betriebslautstärke überzeugen kann. Es gibt gute Geräte vor allem elektrischer Art, die mit viel weniger als 85dB zubuche schlagen und damit weniger schädlich sind, falls Sie Ihren Gehörschutz doch einmal vergessen haben. Arbeiten Sie möglichst auch mit mehreren Pausen, um Ihrem Gehör etwas Ruhe und Regeneration zwischendurch zu gönnen.

Laubsauger kreieren einen Sog

Um das Laub, kleine Äste und Co. aufzusaugen, kreieren Laubsauger einen Sog von oftmals bis zu 120 Stundenkilometern. Durch diesen werden nicht selten auch kleinere Steine, spitze Holzstücke oder Äste und sogar herumliegende Metalle in Ihre Richtung geschleudert, die starke Verletzungen verursachen können, wenn sie Sie treffen. Gerade empfindliche Partien wie die Augen sind davon betroffen. Verzichten Sie daher nie auf eine Schutzbrille, die Ihre Augen und auch Ihr Gesicht möglichst großflächig bedeckt. Werden spitze Elemente in die Luft geschleudert, kann eine gute Schutzbrille diese ausreichend abwehren und Sie vor Verletzungen schützen, die eventuell sogar irreversible Schäden mit sich bringen.

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Natürlich ist das Gesicht aber nicht das einzige Körperteil, das Sie für diesen Fall schützen müssen: Auch Ihre Hände, die sich unmittelbar in der Nähe des Gerätes befinden, könnten Verletzungen durch Äste und Steine davontragen. Kratzer, Schürfwunden und sogar kleinere Schnitte sind nicht selten die Folge, wenn Sie auf gute Arbeitshandschuhe für Gartenarbeiten verzichten. Sandalen und offenes Schuhwerk sollten Sie bei den Arbeiten mit Laubsauger nicht verwenden, da Sie hierbei aus demselben Grund nahezu sicher kleinere Verletzungen davontragen werden. Geschlossene, robuste Schuhe sind die bessere Wahl, wenn es um Aktivitäten wie diese geht.

Mögliche Abgase schaden Ihrer Gesundheit

Handelt es sich bei Ihrem Laubsauger um ein benzinbetriebenes Gerät für Profi-Anwendungen, erzeugt dieses bei der Arbeit schädliche Abgase. Neben dem Ausstoß von Stickoxiden ist auch mit Kohlenwasserstoffen als Abgasen zu rechnen – durch beides wird nicht nur der Umwelt geschadet, sondern auch Ihrer Gesundheit. Müssen Sie aus beruflichen Gründen ein solches Gerät verwenden, sollten Sie möglichst moderne Laubbläser oder –Sauger auswählen – deren Ausstoß liegt nämlich deutlich geringer, als der älterer Modelle.

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Tipp: Tragen Sie zudem auch einen Mund- und Nasenschutz bei der Arbeit, um die Abgase nicht direkt einzuatmen und versuchen Sie, das Gerät so kurz wie möglich einzusetzen.

Gefahren für Kleintiere

Wie bereits erwähnt, ist der durch Laubsauger erzeugte Sog besonders stark. So kommt es, dass Tiere wie Frösche, Insekten und kleine Mäuse oder Igel diesem nicht entkommen können und spätestens durch den integrierten Häcksler Verletzungen davontragen, die zum Tod führen. Gerade unter Bäumen und Büschen sind sehr viele dieser Kleintiere zu finden, die mit dem Laub oft unbemerkt in den Sog geraten. Vermeiden Sie es daher, reine Wiesen- und Pflanzenflächen mit diesem Gerät zu bearbeiten und gehen Sie an solchen Stellen lieber manuell mit der Hand vor.

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Fazit: Gefahren vermeiden ist nicht schwer

Wenn Sie sich vor Verletzungen bei der Gartenarbeit schützen müssen, ist bei nahezu jeder Verwendung von Elektro– und Benzin Laubsaugern das Tragen eines Gehörschutzes, guter Handschuhe und festen Schuhwerks wichtig. Ihnen sollte es daher nicht schwer fallen, sich vor den Gefahren eines Laubsaugers zu schützen, sofern Sie die nötige Ausrüstung parat haben. Generell gilt: Machen Sie auch aufgrund Ihres körperlichen Wohlbefindens mehrere Pausen bei der Arbeit und bewegen Sie sich anderweitig, um Verspannungen und Co. zu vermeiden. Verwenden Sie den Laubsauger außerdem nur dort, wo es wirklich notwendig ist: Auf Gehwegen. Straßenflächen oder Treppen, die sonst durch Laub und Nässe zur Rutschgefahr werden könnten.

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