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Was ist bei der Beseitigung von nassem Laub zu beachten?

Flymo LaubsaugerEin eigener Garten ist für viele Menschen die persönliche Ruhe-Oase im Freien, in der sie wieder neuer Kraft tanken und die Sorgen des Alltags hinter sich lassen können. Gerade im Herbst haben Gartenbesitzer allerdings oftmals allerhand zu tun. Die Sträucher müssen zurückgeschnitten, der Rasen gemäht und das Laub entfernt werden. Während ein Großteil der Gartenarbeit nur bei gutem Wetter erledigt werden kann, sieht das beim Laubsaugen ein bisschen anders aus. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei der Beseitigung von nassem Laub ankommt und wie Sie ein Gerät finden, das Ihren persönlichen Ansprüchen gerecht wird.

Die Luftgeschwindigkeit gibt Auskunft über die Leistungsstärke

Was ist bei der Beseitigung von nassem Laub zu beachten?Ist man auf der Suche nach einem überzeugenden Laubsauger, findet man in Gartenfachgeschäften und Baumärkten eine relativ große Auswahl an unterschiedlichen Geräten. Neben recht kleinen Laubbläsern, die bequem über der Schulter getragen werden, gibt es auch größere Laubsauger, die Saug- und Blasfunktion miteinander kombinieren sowie große fahrbare Geräte, die meist zusätzlich mit einem Häcksler ausgestattet sind. Beim Kauf des passenden Laubsaugers sollte man sich vor allem folgende Fragen stellen:

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Wo soll das Laub landen? Ein Laubsauger verfügt über einen Auffangbehälter, der einfach über dem Biomüll oder Kompost ausgeleert werden kann. Bei einem Laubbläser muss das gesammelte Laub in einem extra Schritt aufgekehrt werden.

  • Wie viel Laub fällt an? Je mehr Laub im Garten, auf der Terrasse oder der Einfahrt herunterfällt, desto stärker sollte die Leistung des Laubsaugers ausfallen.
  • Ist eine Häckselfunktion notwendig? Soll das Laub direkt zerkleinert werden, sollte man sich für ein Gerät mit integriertem Häcksler entscheiden.
  • Wird nasses Laub aufgesaugt? Zum Aufsaugen von nassem Laub ist ein leistungsstarker Motor notwendig.

Wer viel beschäftigt ist, kann anfallende Arbeiten im Garten oder am Haus oft nur am Wochenende erledigen. Macht einem dann das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung, müssen die Tätigkeiten oft mehrere Tage verschoben werden. Heruntergefallenes Laub beeinträchtigt allerdings nicht nur die Optik des Gartens, es kann im schlimmsten Fall modern und damit den Rasen nachhaltig schädigen. In der Einfahrt oder auf der Terrasse ist nasses Laub zudem sehr gefährlich, da man im Handumdrehen daraus ausrutscht. Wer das Laubsaugen nicht verschieben möchte, sollte sich deswegen nach einem geeigneten Laubsauger umsehen. Meist finden sich in der Produktbeschreibung hilfreiche Infos dazu, ob das Gerät dazu in der Lage ist, nasses Laub aufzusaugen. Ansonsten sollte man einen Blick auf die Kennzahl für die Blasstärke werfen. Je höher die Luftgeschwindigkeit ist, desto stärker fällt in der Regel die Leistung des Laubsaugers aus. Nachfolgende Tabelle zeigt beispielhaft, was Sie bei welchen Luftgeschwindigkeiten erwartet:

Luftgeschwindigkeit Arbeitstempo Was kann bewegt werden?
Bis zu 200 km/h Langsam Trockenes Laub
300 km/h Moderat Feuchtes Laub, kleine Ästchen
400 km/h Schnell Nasses Laub, Ästchen
500 km/h Sehr schnell Regennasses Laub, Heckenschnitt, Zweige

Nasses Laub einsaugen – das sollten Sie wissen

Hat man einen passenden Laubbläser oder -sauger mit ausreichender Luftgeschwindigkeit gefunden, steht der Beseitigung von nassem Laub so gut wie nichts mehr im Wege. Allerdings sollte man auf ein paar Kleinigkeiten achten, damit die Gartenarbeit leichter fällt und schneller erledigt ist. Nasses Laub wiegt deutlich mehr als trockene Blätter. Nutzen Sie einen Laubsauger, sollten Sie bedenken, dass das Gerät innerhalb kürzester Zeit sehr schwer werden kann. Die meisten Laubsauger sind allerdings ebenso in der Lage, das Laub vor sich hin zu pusten. So kann man die nassen Blätter einfach an einem Ort sammeln, ohne den Rücken oder die Schulter zu belasten. Das Laub kann dann aufgekehrt und im Biomüll oder auf dem Kompost entsorgt werden.

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Nasses Laub modert schnell: Die heruntergefallenen Blätter und Nadeln enthalten eine Vielzahl an Nährstoffen, sodass sich viele Gartenbesitzer dazu entscheiden, das Laub auf dem Kompost zu entsorgen. Dort soll das Laub verrotten, um anschließend als Dünger verwendet zu werden. Grundsätzlich ist das zwar auch bei nassem Laub möglich, allerdings fangen sehr dicke, feuchte Laubmengen im Handumdrehen an zu modern. Statt zu verrotten, verfaulen die Blätter und setzen dabei eventuell sogar Giftstoffe frei. Besser ist es daher, das Laub zunächst (an-)trocknen zu lassen und erst dann zum Kompost zu geben.

Ganz gleich, ob Sie sich dazu entscheiden, das Laub aufzusaugen oder auf einen Haufen zu pusten, die Feuchtigkeit hinterlässt oft unschöne Spuren auf Kleidung, Untergrund und Fassade. Deswegen sollte man unbedingt geeignete Klamotten für den Garten tragen, Fenster und Türen schließen und nach Möglichkeit die Rollläden herunterlassen. Zudem sollten Sie damit rechnen, dass die Terrasse oder die Einfahrt nach der Beseitigung des Laubs gereinigt werden muss. Möchten Sie das Laub im Anschluss häckseln, sollten Sie auch hier auf die Eignung des Laubsaugers achten. Nicht alle Geräte sind mit Messern ausgestattet, die nasses Laub oder unbeschadet zerkleinern können.

Tipp: Im Zweifelsfall erkundigt man sich am besten beim Hersteller oder verschafft sich mithilfe bisheriger Kundenmeinungen einen Überblick darüber, was der jeweilige Laubsauger kann und was nicht.

Nasses Laub saugen – die Vor- und Nachteile

Ein leistungsstarker Laubsauger mit hoher Luftgeschwindigkeit geht zwar meist mit einem höheren Anschaffungspreis einher, allerdings gibt es auch einige Vorteile, die für die besondere Ausstattung sprechen:

  • Gartenarbeit kann unabhängig vom Wetter verrichtet werden
  • in verschiedenen Preisklassen erhältlich
  • Leistungsstarker Motor ermöglicht schnelles Arbeiten
  • auch kleine Äste oder Schnittgut können beseitigt werden

Folgende Nachteile sollte man aber ebenso bedenken:

  • höherer Kaufpreis
  • zum Teil große Qualitätsunterschiede

Bevor man sich einen Laubsauger für nasse Blätter kauft, lohnt sich immer der Blick in Ratgeber und Testberichte. So erhält man einen ersten Eindruck vom jeweiligen Gerät und kann besser einschätzen, ob sich eine Investition lohnt. Auf diese Weise findet man selbst als Laie ein passendes Gerät, das den eigenen Ansprüchen gerecht wird und ins eigene Budget passt.

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